Die letzten Reisegeschichten:
Micky Maus macht den Führerschein

In Brasilien den Führerschein zu machen ist anscheinend schwerer, als man denken sollte. Vor allem wenn man sieht wer hier alles Auto fahren darf, oder es zumindest tut. Die Qualität der einheimischen Fahrer von Motorkraftfahrzeugen jeder Art lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Entweder dürfen die meisten Fahrer hier ihr Fahrzeug gar nicht bedienen oder die Prüfung war früher wesentlich einfacher. Ich tippe ehrlich gesagt auf beides. Jetzt ist die Führerscheinprüfung jedenfalls ziemlich schwierig und das insbesondere für Micky Maus.

TAUCHEN II

Ich gehe als Erster runter. Wie vorher gelernt gleiche ich den Druck aus und eh ich es mich versehe, bin ich schon in zwölf Meter Tiefe. Dort muss ich mich dann in den Sand setzten und auf die Anderen warten. Als nächstes soll Thomas kommen.

Der hat Probleme mit der Nase und kann daher keinen vernünftigen Druckausgleich machen. Also beginnt das Spielchen. Einen Meter runter, dann eine Pause, einen Meter runter, wieder eine Pause. So geht das ungefähr bis sechs Meter Tiefe. Danach ist es eher. Einen Meter runter, einen Meter rauf und dann Pause. Kurz gesagt es passiert gar nichts. Irgendwann sehen die beiden das zum Glück auch ein und kehren wieder an die Wasseroberfläche zurück.

Mir wird es  langsam langweilig, so nichtstuend in zwölf Meter Tiefe. Ich beginne all die lustigen Übungen aus dem Pool zu wiederholen und schaffe es nach einer Weile sogar in Buddhaposition im Wasser zu schweben.

Von Buddha ist der Schritt zu meiner speziellen Freundin nicht weit. Alex müht sich gerade damit ab Nicole auf zwölf Meter Tiefe zu bringen. Nicole hat zum Glück keine Probleme mit der Nase. Dafür hat die blöde Kuh Schiss ohne Ende. Also warte und warte ich. Beim nächsten Mal muss ich mir eindeutig was zum Lesen mitnehmen.

TAUCHEN I

Tauchen wollte ich schon immer lernen. Die Frau von der Tauchschule klingt nett, da sind mir dann auch die 300 US$ egal. Außerdem habe ich mir sagen lassen, das wäre günstig.  Weil wir gerade dabei sind reserviert mir die Frau noch ein viel zu teures Hotelzimmer, das ich mir eigentlich gar nicht leisten kann. Aber [...]

Heimflug II

Den ersten Teil der Geschichte findet Ihr hier Auf dem Weg ins Hotel lerne ich zwei Deutsche kennen. Düsseldorfer zwar aber Deutsche. Einer von ihnen hat ein Jägermeister Polo-Shirt an und ist mir daher direkt sympathisch. Sogar so sympathisch, dass ich seinen schlimmen Adidas Trainingsanzug akzeptieren kann, der allerdings in diesem Umfeld auch eine gute [...]

Heimflug I

Schade eigentlich, dass es schon nach Hause geht. Es war wirklich schön hier in der Dominikanischen Republik. Andererseits ist es auch ein gutes Gefühl bald mal wieder in einem Bett zu schlafen, das größer als 1.80 Meter ist. Außerdem gibt es in meinem Bett ein Daunenkopfkissen und nicht so einen Strohsack wie in den Unterkünften, [...]

This is an English-Test

Hello, my name is Philipp Ich finde, das klang nicht schlecht. Gut, ich bin kein Muttersprachler, aber es klang flüssig genug. Es geht bei diesem Test ja nicht um Englisch für hochphilosophische Diskussionen sondern um Alltagsenglisch. Dafür sollten meine Kenntnisse ausreichen, auch wenn seit meinem letzten Unterricht in der Schule gut sechs Jahre vergangen sind [...]